Fenster austauschen Berlin

Fenster austauschen mit Fokus auf maximal preiswert, nachhaltig oder werthaltig

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Hohe Stromkosten, hohe Energiekosten, außerdem die staatlichen Vorgaben zum gezielten Einsparen von Energie über die Energieeinsparverordnung EnEV.

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Dazu vielleicht aber auch nur die schlichte Notwendigkeit, das Haus oder die Eigentumswohnung zu sanieren bzw. zu modernisieren.

In diesem Zusammenhang ist das Thema schnell auch bei den Fenstern.

Sollen Fenster überhaupt schon ausgetauscht werden?

Was ist konkret beim Austauschen von Fenstern zu beachten?

Die Antworten dazu gibt es im nachfolgenden Ratgeber.

In Berlin und dem umliegenden Brandenburg können Sie sich beim Vorhaben, die Fenster zu tauschen, gerne auch direkt an uns wenden.

Von der Einfachverglasung über das Isolierfenster zum Wärmedämmfenster

Bereits in den 1970ern kamen die ersten Fenster auf, die als Isolierfenster bezeichnet werden können.

Bis dahin waren vor allem Einfachverglasungen (Einscheibenverglasung) üblich.

Der U-Wert, früher auch als K-Wert bekannt, beschreibt dabei die Wärmedurchlässigkeit (Wärmedurchgangskoeffizient) von verschiedenen Bauteilen von der Fassade bis zum Fenster.

Dabei werden Verglasungsbereich und Fensterrahmen auch verschiedene U-Werte zugeordnet Ug für das Glas, Uf für den Rahmen und Uw für das gesamte Fenster.

In der Regel ist der letztgenannte Wert der wichtigere Wert.

Je geringer der U-Wert ist, desto besser wärmegedämmt ist ein Fenster.

Eine durchschnittliche Einfachverglasung bis in die 1970er hatte beispielsweise einen U-Wert von rund 5,5 W/(m2K) (Watt pro Quadratmeter Kelvin).

In den 1970ern, es bestand eine direkte Korrelation mit der Ölkrise, kamen dann die ersten Isolierglasfenster auf.

Das waren doppelt verglaste Fenster mit einer Luftschicht als Dämmschicht dazwischen.

Diese Fenster konnten zum Reinigen auch geöffnet werden (die beiden Verglasungen).

Der U-Wert lag durchschnittlich bei 2,8 W/(m2K). Ab da schritt die Entwicklung der Isolierfenster rasant fort.

Luft als „Füllmittel“ wurde immer häufiger durch Edelgase oder ein Vakuum ersetzt.

Die größte Herausforderung dabei ist die möglichst langfristige Dichtigkeit.

Außerdem werden die Glasscheiben heute speziell beschichtet.

So beschichtete (mit Metalloxiden bedampft) Fenster werden als Wärmedämmfenster bezeichnet.

Der U-Wert sinkt hier deutlich unter 1.

Noch etwas mehr verringert werden kann der U-Wert mit dreifach verglasten Wärmedämmfenstern.

Die Wärmedämmung sagt aber noch nichts über andere Anforderungen wie Schallschutz oder Einbruchschutz aus.

Außerdem wird der Dämmwert auch durch Fensterrahmenmaterialien beeinflusst. Heute üblich sind:

  • Kunststoffrahmen
  • Holzrahmen
  • Metallrahmen
  • Verbundrahmen (verschiedene Kombinationen aus den anderen 3 genannten Materialien möglich)

Wichtig zu wissen ist außerdem, dass der U-Wert heute so weit abgesenkt werden konnte, dass er quasi mit dem U-Wert einer wärmegedämmten Fassade gleichzusetzen ist.

Das ist eine enorme Entwicklung.

Es zeigt aber auch, dass direkt am Fenster keine signifikanten Verbesserungen mehr möglich sind auf absehbare Zeit.

Neben den Fenstern steht heute die luftdichte RAL-Montage im Fokus

Daher hat sich die Fenstermontage verändert. Herkömmlich gebaute Häuser bestehen im Prinzip aus einer luftdurchlässigen, diffusionsoffenen Hülle.

So erfolgt der Luftaustausch und Luftfeuchtigkeit wird abtransportiert.

Die Stoßfuge zur Tür- und Fensterlaibung ist bei solchen Gebäuden daher auch diffusionsoffen.

Dem gegenüber stehen heute neue anerkannte Montagetechniken, die nach RAL definiert sind.

Mit speziellen Dichtbändern und Fensterankern ohne Wärmebrücken erfolgt hier nicht nur eine ebenfalls deutliche Wärmedämmung;

diese Wärmedämmfenster werden nach den aktuellen RAL-Vorgaben luftdicht montiert.

Gebäude, in denen so Fenster montiert werden können, benötigen folglich eine gesteuerte Entlüftung.

Es handelt sich in der Regel um alle Formen von Energiesparhäusern mit einer luftdichten Gebäudehülle.

In den 1990ern kam diese Montage zusammen mit den Wärmedämmfenstern auf.

Viele Bewohner klagten plötzlich massiven Schimmel. Immer wieder wurde den Bewohnern erklärt, sie würden falsch lüften.

Dabei überwog der Fehler, dass Wärmedämmfenster in herkömmlich errichtete Gebäude ohne gesteuerte Lüftung luftdicht eingebaut wurden.

Fenster austauschen: davon hängt ab, ob das Erneuern der Fenster lohnt

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, weshalb wir bei den Bauweisen von Isolierfenstern und Wärmedämmfenstern als auch bei der Fenster- und Türenmontage so weit ausgeholt haben, wo es doch eigentlich in diesem Ratgeber um das Austauschen von Fenstern geht.

Nun, das sind genau die Vorgaben, die Sie beim Austauschen Ihrer Fenster berücksichtigen müssen.

Einfach nur die Fenster austauschen, um generell Energie zu sparen, ist der falsche Weg.

Die Fenster- und Montagekosten sind dabei ebenfalls zu berücksichtigen.

Als allgemein anerkannte Regel gilt, dass der Fenstertausch bis zu einem U-Wert von 1,9 W/(m2K) (nach unten) lohnt und sich die Kosten amortisieren.

Einen weiteren Wert liefert der TÜV Rheinland.

Ein verringerter U-Wert schafft bei einer Reduzierung um je 0,1 W/(m2K) pro Quadratmeter Fensterfläche eine durchschnittliche Heizöleinsparung von 1 l Heizöl pro Jahr.

Einfluss nehmende Faktoren wie Heizung, WDVS, Lüftung (gesteuert, ungesteuert)

Außerdem ist zu berücksichtigen, dass auch das Modernisieren der Heizung Energie einspart.

Konkret bei den Fenstern ist zu erwähnen, dass auch eine Wärmedämmung der Außenwand (von innen oder als Fassadendämmung mittels einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) von außen.

Insbesondere, wenn auch noch ein WDVS montiert werden soll, muss das zwingend bei der Fenstermontage berücksichtigt werden, da dann die Fenster versetzt eingebaut werden.

Andernfalls kann keine optimale Dämmung zwischen WDVS und Fenster erfolgen.

Diese Kosten sind natürlich ebenfalls einzubeziehen bei der Berechnung, ob und wie das Austauschen der Fenster lohnt.

Keinesfalls sollten also beim Fenstertausch die Fenster alleine betrachtet werden.

Es muss der Verbund mit der Außenwand bzw. Fassade und das Heizsystem ebenfalls einbezogen werden.

Zudem steht dann auch die Frage im Raum, ob es lohnt und überhaupt umsetzbar wäre, dass auch eine gesteuerte Lüftung verbaut wird.

Denn dann können Wärmedämmfenster luftdicht wie in einem Energiesparhaus eingesetzt werden.

Dann darf aber das Dach (Kaltdach herkömmlich und Warmdach bei luftdichter Gebäudehülle) ebenso wenig vernachlässigt werden wie der Keller.

Die optimale Lösung individuell für Sie in Berlin und Brandenburg

Natürlich kann das alles lohnen, da der Wert des Gebäudes langfristig erhalten bzw. sogar deutlich gesteigert werden kann.

Hier ist letztlich auch wieder entscheidend, ob Sie die Fenster als langjährige Bewohner (Eigennutzung) oder als Investor tauschen wollen.

Je nach diesen Anforderungen können völlig unterschiedliche Vorgehensweisen zu empfehlen sein.

Sie sehen also, das Tauschen von Fenstern ist eine komplexe Herausforderung, die mit Bedacht angegangen werden sollte.

Eventuell ist es auch lohnend, die Bestandsfenster zu sanieren.

In Berlin und Brandenburg können Sie sich auch bei der Fenster Reparatur daher jederzeit direkt an uns wenden.

Bei einer Vor-Ort-Besichtigung erstellen wir auf Wunsch eine Analyse und erarbeiten die für Sie und Ihre Anforderungen (preiswert, nachhaltig, hohe Wertsteigerungsrate usw.) beste Lösung.

Übrigens können Sie auch Fördermittel abschöpfen.

Damit Sie hier nicht versehentlich auf Geld verzichten, stehen wir Ihnen ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.

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